A L L G E M E I N E S

Wir wünschen uns die St. Martinusschule als ein Haus des Lernens, in dem alle Personen in ihrer Individualität angenommen sind und ihren Platz in der Gemeinschaft finden. Hier soll den Kindern Zeit gegeben werden zum Wachsen und Reifen; Umwege und Fehler werden dabei als Chance zur Entwicklung persönlicher Fähigkeiten und Möglichkeiten gesehen.

Die Kinder sollen Freude am Lernen haben, zu selbstständiger Arbeit ermuntert werden und im gemeinsamen Tun Respekt und gegenseitige Rücksichtnahme als Grundlage der Gemeinschaft erleben.

Wir Lehrenden sehen es als unsere Aufgabe an, uns bei der Gestaltung von Schule und Unterricht an diesem Leitbild zu orientieren. Dadurch wird es zu unserer Aufgabe, allen Kindern ein erfolgreiches, bestätigendes Lernen zu ermöglichen.

Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden daher im Gemeinsamen Unterricht (GU) auf sie abgestimmte Lernprozesse ermöglicht. Auch ausländische Schülerinnen und Schüler benötigen häufig eine besondere Förderung. Es gilt, auch den leistungsstarken Kindern Anlass zu sinnvoller Anstrengung zu bieten. Für jedes Kind sollen Möglichkeiten bereitgestellt werden, im eigenen Tempo und Umfang - je nach persönlichem Vermögen – Lernfortschritte zu erzielen und das Lernen dabei als gewinnbringend und sinnstiftend zu erleben. Differenzierende Unterrichtsformen, das Lernen mit allen Sinnen und die Hilfe zur Selbstständigkeit sind dabei unverzichtbare Bausteine des Unterrichts.

Die Kinder sollen in der Schule einen Raum gegenseitiger Achtung und Rücksichtnahme erfahren, indem sie durch das gemeinsame Lernen und Leben die individuellen Unterschiede akzeptieren und als Chance sehen lernen.

Durch regelmäßige Gespräche werden sie in ihrer Sozial- und Gesprächskompetenz gefördert, sodass sie lernen, Konflikte friedlich und dauerhaft zu klären.

Dies leitet zu einem weiteren Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit über: (s. "Streitkultur"!)